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Pressemitteilungen
der Landesverbände
Niedersachsen (03.08.2010) RCDS Niedersachsen begrüßt bildungspolitischen Kurs der Landesregierung
Niedersachsen (02.08.2010) Nationales Stipendienprogramm verkümmert zu lächerlichem Kompromiss
Bayern e.V. (28.07.2010) Schavan kürzt Stipendienprogramm dramatisch! RCDS kritisiert Rückzieher!
Bremen e.V. (24.07.2010) Komplettes Wahlprogramm des RCDS Bremen in rot-grüner AStA-Agenda untergebracht
Niedersachsen (15.07.2010) Zinsobergrenze für Studienbeitragsdarlehen senken!
Niedersachsen (09.07.2010) RCDS Niedersachsen fordert: Keine Blockade im Bundesrat gegen Bafög-Erhöhung
Nordrhein-Westfalen (09.07.2010) Unverständnis für Verzögerung der BAföG-Erhöhung
Niedersachsen (26.06.2010) RCDS Niedersachsen begrüßt Planungssicherheit durch Zukunftsvertrag II
Niedersachsen (26.06.2010) Die Novelle des NHG stärkt die Durchlässigkeit des Bildungssystems
Nordrhein-Westfalen (25.06.2010) geplante Abschaffung der Studienbeiträge ohne Kompensation durch Landesmittel schadet Studenten und Hochschulen
Weitere Meldungen


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Neues Team der AktionsGemeinschaft
RCDS gratuliert und wünscht viel Erfolg

Berlin, 09. August 2010 - Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) gratuliert Jan-Philipp Schifko zu seiner Wahl als neuer Bundesobmann der AktionsGemeinschaft Österreich sowie allen anderen Gewählten sehr herzlich. Wir wünschen ihm und seinem Team, bestehend aus Florian Ecker (1. stv. Bundesobmann), Florian Karl Wöhry (2. stv. Bundesobmann), Martin Brenner (Klubobmann), Anna-Maria Kriechbaum (Generalsekretärin) und Andreas Kaufmann (Finanzreferent), alles Gute und viel Erfolg im kommenden Jahr. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren südlichen Nachbarn.

( 09.08.2010 -  RCDS Bundesvorstand )


EDS Summer University in Žilina, Slowakei
Cathrin Gräber zur EDS Vice-Chairwoman gewählt

Berlin, 05. August 2010 - Vom 18. bis 25. Juli 2010 war der RCDS durch eine vierköpfige Delegation auf der XXXIV. Summer University der European Democrat Students (EDS) vertreten. Über 100 Studenten aus ganz Europa verbrachten eine spannende Woche in der Slowakei. Sie diskutierten über das Thema "Living together in diverse societies" und verabschiedeten einstimmig ein Positionspapier, in dem sie die positiven Aspekte gesellschaftlicher Diversität betonten.

Höhepunkt war das Annual Meeting, bei dem wichtige Statutenänderungen beschlossen und die jährlichen Wahlen durchgeführt wurden. Cathrin Gräber trat als Kandidatin des RCDS für die Position einer Vice-Chairwoman an und erzielte mit 21 von 25 Stimmen ein sehr gutes Ergebnis. Im Arbeitsjahr 2010/2011 wird sie sich um Veranstaltungsplanung und Fundraising kümmern. Das neue Team steht vor allem vor der Aufgabe, den 50. Geburtstag von EDS im kommenden Jahr vorzubereiten.

Der stellvertretende Bundesvorsitzende Sebastian Brewe freut sich über den Ausgang der Wahl: "Besonders erfreulich ist, dass nun gleich zwei RCDS'ler Vice-Chairmen im EDS-Vorstand sind. Neben Cathrin Gräber, die unseren Verband würdig vertreten wird, wurde unser französisches RCDA-Mitglied Jean-Baptiste Dabezies als Vice-Chairman wiedergewählt. Wir danken unserem ehemaligen EDS-Vice-Chairman Christian Peuker für seine Arbeit und wünschen dem neuen Vorstand ein erfolgreiches Amtsjahr. Eines ist sicher: Der RCDS wird weiterhin eine große Rolle auf europäischer Ebene spielen."

( 05.08.2010 -  RCDS Bundesvorstand )


Ankündigung der TU9, Dipl.-Ing. wieder einzuführen, verständlich aber vergangenheitsorientiert
Bachelor und Master sind unweigerlich mit einem Strukturwandel verbunden

Berlin, 02. August 2010 – Die Ankündigung der neun technischen Universitäten (TU9), den Titel des Diplom-Ingenieurs wieder einführen zu wollen, ist aus Sicht des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) verständlich, zeugt aber von einer falschen Schwerpunktsetzung, sagt Sebastian Brewe, stellvertretender Bundesvorsitzender des RCDS.

Mit der Umstellung auf die Abschlüsse Bachelor und Master haben sich die deutschen Hochschulen entschieden, den europäischen Hochschulraum zu einen. Bei der Umsetzung dieses Vorhabens wurden jedoch einige Fehler gemacht, die zu Unmut bei den Studenten und Lehrenden geführt haben. „Auch ist der Dipl.-Ing. sowohl im In- wie auch Ausland eine Marke geworden, die für Qualität steht. Jetzt die Zeit zurückzudrehen und die alten Abschlüsse wieder einführen zu wollen, löst aber nicht die Probleme des Bologna-Prozesses.“, so Brewe weiter.

Mit der Beibehaltung der alten Abschlüsse wird die Akzeptanz der neuen Abschlüsse weiterhin stark erschwert. Die TU9 sollten den Schwerpunkt ihrer Arbeit darauf richten, ihre hochklassige Lehrtätigkeit der letzten Jahrzehnte auch im Rahmen des Bologna-Prozesses beizubehalten. „Dann wird auch der Master „Made in Germany“ zu einer wertvollen Marke.“, so Brewe abschließend.

( 02.08.2010 -  RCDS Bundesvorstand )


RCDS kritisiert inkonsequente Politik
Der Bundesrat billigt das Nationale Stipendienprogramm und verschiebt BAföG

Berlin, 08. Juli 2010 – Der stellvertretende Bundesvorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten, Sebastian Brewe, zeigt sich enttäuscht über die ablehnende Haltung der Länder zum BAföG auch wenn parallel mit dem Nationalen Stipendienprogramm ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung getan wurde. Brewe dazu: „Das Nationale Stipendienprogramm und das BAföG sind weder sich ersetzende noch konkurrierende Hilfen für die Studenten in Deutschland. Entsprechend ist es nicht verantwortbar, dass vielen Hunderttausend Studenten eine BAföG-Erhöhung verweigert wurde. Gerade die nicht angehobene Grenze der Hinzuverdienste wird negative Folgen haben, da den Studenten hier Chancen zum Jobben genommen werden.“

Die Verabschiedung des Nationalen Stipendienprogramms ist als sehr positiv zu bewerten. Künftig sollen bis zu 160.000 leistungsbereite Studenten unabhängig vom Einkommen der Eltern monatlich mit 300 Euro unterstützt werden. Ermöglicht hat dies die Bundesregierung, die, aufgrund der Haushaltssituation in den Ländern, nun die gesamten Kosten übernimmt. Nach dem verabschiedeten Gesetz müssten ein Viertel der 300 Euro pro Stipendiat die Länder tragen. Die erforderliche Gesetzesänderung im Herbst soll nun die Kostenübernahme durch den Bund regeln.

„Unterstützung von leistungsbereiten Studenten ist ein guter Ansatz, da dies Anreize zu mehr Leistung setzt und somit die Motivation der Studenten beflügelt“, unterstreicht Brewe.

Die Kritik der mangelnden Breitenwirkung des Stipendienprogramms ist in den Augen des RCDS zutreffend, wenn gleich sie unterstellt, dass BAföG und Stipendienprogramm in Konkurrenz zueinander stehen. Dies ist aber gerade nicht der Fall. „Die Politik macht sich mit ihrer inkonsequenten Haltung, das eine Gesetz zu beschließen und das andere in den Vermittlungsausschuss zu verweisen, angreifbar für Kritik und beschädigt so ihr Ansehen bei den Studenten.“, so der stellvertretende Bundesvorsitzende abschließend.

( 09.07.2010 -  RCDS Bundesvorstand )


Keine Erhöhung der GEZ-Gebühren für Studenten
RCDS kritisiert die geplante Neuregelung der Rundfunkgebühren scharf

Berlin, 21. Juni 2010 – Der Bundesvorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten und Mitglied des CDU Bundesvorstandes, Stefan Holz, übt scharfe Kritik an der geplanten Neuregelung der Rundfunkgebühren. „Sollte die Reform der GEZ so umgesetzt werden wie sie derzeit diskutiert wird, können wir dies aus studentischer Sicht auf keinen Fall akzeptieren.“

Nach den derzeit diskutierten Plänen sollen die Rundfunkgebühren zukünftig als Haushaltspauschale und unabhängig von der eigentlichen Nutzung der Geräte eingezogen werden. Damit muss jeder die Gebühr zahlen, egal ob er dafür eine Leistung in Anspruch nimmt oder nicht, sofern nicht das Gegenteil bewiesen wird. Fragwürdig ist dieses Konzept ohnehin, aber gerade Studenten würden bei diesem Vorhaben benachteiligt. „Erstens ist der Anteil der Studenten ohne Fernseher im Vergleich zur restlichen Bevölkerung deutlich höher, zweitens leben sehr viele Studenten alleine und zahlen damit pro Kopf die höchste Abgabe und drittens bedeutet die Pauschale in der angespannten finanziellen Situation des durchschnittlichen Studenten eine erhebliche Mehrbelastung“, erklärt Holz die Situation der Studenten.

Studentische Wohnheime wären für die Rundfunkbetreiber wahre Goldgruben. Mit der Beitragspflicht einer jeden Wohneinheit kämen in Wohnheimen schnell ein paar Tausend Euro im Monat zusammen. Der RCDS sieht in diesem Vorhaben eine Umverteilung der Lasten auf Kosten der jungen Generation, die in dieser Form unbedingt gestoppt werden muss.

Aus Sicht des RCDS herrscht bei den Plänen zur GEZ dringender Verbesserungsbedarf. „Die jetzigen Pläne sind aus studentischer Sicht vollkommen inakzeptabel. Der RCDS wird die Gespräche suchen und alles tun, um hier für mehr Gerechtigkeit zu sorgen“, so der Bundesvorsitzende abschließend.

( 21.06.2010 -  RCDS Bundesvorstand )


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