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12.06.2010
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- Anna-Katharina
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Am 9. Juni begann der aktuelle Bildungsstreik in Sachsen-Anhalt mit einer
Demonstration in Halle und in Magdeburg. Obwohl das Rektorat der Universität Magdeburg und der Studierendenrat der Universität Halle alle Studenten zur Teilnahme aufgerufen hatten, war die Zahl der Protestierer mit insgesamt circa 500 sehr gering. In Magdeburg mischten sich einige Aktivisten der antifaschistischen Aktion unter die Demonstranten und
riefen Parolen gegen die begleitenden Polizeibeamten.
Zu dieser Neuauflage des Bildungsstreiks erklärte die Vorsitzende des Rings
Christlich-Demokratischer Studenten in Sachsen-Anhalt, Anna Genske: „Es ist
klar, dass in der Bildungspolitik noch vieles verbessert werden muss, doch
ist auch anzuerkennen, dass Bildung inzwischen einen hohen Stellenwert bei
allen Parteien genießt. So wird trotz hoher Schulden der Bildungsetat nicht
verringert, er soll sogar noch weiter erhöht werden. Jetzt ist die Zeit für
konstruktive Vorschläge und durchdachte Lösungen. Die Krawalle vom letzten
Streik dürfen sich nicht wiederholen. Der RCDS streikt nicht, sondern geht auf die politischen Entscheidungsträger zu und arbeitet gemeinsam an einer Verbesserung der Bildungssituation.“
Zu der Unterstützung des Bildungsstreiks seitens des Rektorats der Universität Magdeburg äußerte sich Genske ebenfalls kritisch. „Offensichtlich hat das Rektorat sich nicht darüber informiert, dass hinter dem Bündnis Bildungsstreik ein großer Anteil von Linksaktivisten steht. Es ist unverantwortlich eine Email eines politisch sehr einseitigen Bündnisses, dessen Initiatoren der studentischen Hochschulgruppe der Linken angehören, an alle Studenten weiterzuleiten!“
Darauf aufmerksam gemacht äußerte sich das Rektorat nicht.
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05.06.2010
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- Anna-Katharina
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Zu dem Interview mit Ministerpräsident Prof. Wolfgang Böhmer, „Sparen bei der Bildung ist kein Tabu“ in der Magdeburger Volkstimme vom 31. Mai 2010 erklären die Landesvorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Anna Genske und der Landesvorsitzende der Jungen Union (JU) Sven Schulze:
Bildung muss Priorität haben
Wir begrüßen die Aussage von Ministerpräsident Böhmer, alle Möglichkeiten für die Bildungsfinanzierung optimal auszuschöpfen. Auch wir sind stets für eine kritische Prüfung, wenn es um öffentliche Gelder geht. Dabei müssen die Prioritäten für Sachsen-Anhalt richtig gesetzt werden. In unseren Augen muss die Bildung mit an erster Stelle stehen. Denn das Wissen und die Fähigkeiten, inkl. Wissenschaft und Forschung, der Menschen in unserem Land sind die wichtigsten Ressourcen die wir haben. Ausgaben für Bildung sind unabdingbare Investitionen in die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Wir wünschen uns daher von unserer Landesregierung, dass sie alle Anstrengungen unternimmt, um die Pläne der Bundesregierung zur Erhöhung der Bildungsausgaben umzusetzen.
Die Bundesregierung will die Ausgaben für Bildung bis zum Jahr 2015 auf zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts anheben und diesen Bereich auch von den bevorstehenden Spar-Entscheidungen weitgehend ausnehmen. Dazu sagte Ministerpräsident Prof. Wolfgang Böhmer, dass eine Umsetzung in diesem Zeitrahmen nicht finanzierbar sei.
Darauf die RCDS-Landesvorsitzende Anna Genske: „Wir sehen es als nicht zielführend an, bereits heute zu behaupten, man könne sich die Investition in Köpfe nicht leisten, bevor Einzelheiten über das Vorhaben feststehen. Hier ist eine Offenheit für zukunftsweisende Entscheidungen gefordert.“
Dazu ergänzt der Landesvorsitzende der Jungen Union Sven Schulze: „In einem an natürlichen Ressourcen so armen Land wie Sachsen-Anhalt sind Mittel für den Bildungsbereich, also Investitionen in die Köpfe, wohl das Schlüsselelement für die Sicherung der Zukunft. Gerade in Anbetracht der anstehenden demografischen Entwicklung müssen wir für junge Menschen als Lebensort noch attraktiver werden. Dazu gehört genauso eine an den Bedürfnissen angepasste Schullandschaft wie attraktive Hochschulen für die Ausbildung des akademischen Nachwuchses und als Nukleus für Unternehmensgründungen.„
Anna Genske
RCDS Landesvorsitzende
Sven Schulze
JU-Landesvorsitzender
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19.01.2010
- Streikagenda 2010 des SDS
- Anna Genske
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Auch in diesem Jahr muss damit gerechnet werden, dass der Bildungsstreik in Sachsen-Anhalt bzw. in ganz Deutschland und sogar darüber hinaus weiter anhalten wird. Der neuen Streikagenda des SDS nach wird er sogar noch intensiviert.
Anna Genske, Vorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten in Sachsen-Anhalt ist besorgt. Sollte der SDS es schaffen, sich mit seinen Planungen durchzusetzen, werde der Streik künftig noch weniger mit einer konstruktiven Verbesserung des Bologna-Prozesses zu tun haben, stattdessen vermehrt Gewalt und Randale an die Hochschulen bringen.
"Den bevorstehenden Machtkampf können wir nur gewinnen, wenn wir bereit sind, den Protest zu eskalieren.", steht in der sieben-seitigen Streikagenda 2010.
"Gewalt und Randale haben an Hochschulen aber keinen Platz.", empört sich Anna Genske.
Bei der Planung von 2010 setzen sich die Verfasser der Agenda mit der Organisation von Streiks außeinander, deren primäres Ziel es ist, den Lehrbetrieb zu stoppen.
"Ein Besetzungsstreik, der den kompletten Lehrbetrieb aussetzt, ist hierfür das einzige Mittel.", so der Wortlaut der Agenda.
Der Bologna-Prozess ist nicht abgeschlossen und wird es wohl auch nicht, wie geplant, Ende 2010 sein.
"Doch die Idee, den gesamten Lehrbetrieb lahm zu legen, hilft keinem Studenten weiter, der daran interessiert ist, sein Studium zügig abzuschließen.", so die Vorsitzende des RCDS.
Im ersten Zitat zeigen sich, so Anna Genske, die eigentlichen Interessen des SDS, die sich von den des RCDS elementar unterscheiden. "Einen Machtkampf wollen sie führen. Der RCDS will Bologna verbessern. Und wir bleiben dran!", sagt sie.
Der RCDS Sachsen-Anhalt wird in diesem Rahmen ein Positionspapier entwerfen und es dann vorstellen.
"Außerdem arbeiten wir eng mit anderen Landesverbänden des RCDS in ganz Deutschland zusammen und finden uns zu regelmäßigen, bundesweiten Treffen zusammen. Zusätzlich setzen wir uns mit Ansprechpartnern aus Politik und Hochschulen zusammen." erklärt die 21-jährige BWL-Studentin.
Dass das die richtige Strategie ist, habe sich auch im Zusammenhang mit dem Koalitionsvertrag gezeigt, der zentrale Forderungen des RCDS in Sachen Bildung aufgenommen habe.
Der RCDS (Ring Christlich-Demokratischer Studenten) ist der größte und älteste politische Studentenverband Deutschlands. Im Bundesgebiet sind rund 8000 Mitglieder in mehr als 100 selbstständigen Gruppen aktiv.