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RCDS Nordrhein-Westfalen
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Landesvorstand
Pressemitteilungen
Unverständnis für Verzögerung der BAföG-Erhöhung
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09.07.2010
-
- Anne Küppers
)
Mit Unverständnis reagiert der Ring Christlich-Demokratischer Studenten Nordrhein-Westfalen auf die Verzögerung der BAföG-Erhöhung. In der heutigen Sitzung des Bundesrates haben die Länder entschieden, dass die geplante BAföG-Erhöhung in den Vermittlungsausschuss muss. Daher ist nicht mit einer Erhöhung des BAföG zum Wintersemester 2010/2011 zu rechnen.
Die Landesvorsitzende des RCDS Nordrhein-Westfalen und Mitglied im CDU Landesvorstand, Anne Küppers, kritisiert: „Die Entscheidung des Bundesrates ist ein völlig falsches Signal an die Studenten. Sie sorgt für große Verunsicherung bei den Studienanfängern. Ein klares Signal der Politik an die Studenten wäre wichtig gewesen.“
Nach den Wünschen der Bundesregierung sollen die BAföG-Bedarfssätze um 2 Prozent erhöht werden. Der BAföG-Höchstsatz läge dann bei 670 Euro. Außerdem soll die Altersgrenze auf 35 Jahre angehoben werden. Dieser Schritt ist im Zuge der Bologna-Reform nötig geworden, um Studenten einen Master auch nach einer ersten Phase im Beruf zu ermöglichen.
Der RCDS begrüßt die Verabschiedung des Nationalen Stipendienprogramms. Stipendienprogramm und BAföG-Erhöhung müssen jedoch Hand in Hand gehen.
geplante Abschaffung der Studienbeiträge ohne Kompensation durch Landesmittel schadet Studenten und Hochschulen
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25.06.2010
-
- Anne Küppers
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Die Landesvorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten Nordrhein-Westfalen und Mitglied im CDU Landesvorstand, Anne Küppers, kritisiert die von SPD und Grünen in den Koalitionsverhandlungen angekündigte Abschaffung der Studienbeiträge: „Eine Abschaffung der Studienbeiträge ohne das SPD und Grüne konkrete Kompensationsvorschläge machen fügt den Hochschulen in NRW erheblichen Schaden zu. Leidtragende sind die Studentinnen und Studenten, wenn genau die Maßnahmen wegfallen, die uns Studenten das Studium erleichtern.“
Die SPD und Grüne hatten im Anschluss an ihre heutigen Koalitionsgespräche angekündigt die Studienbeiträge in Nordrhein-Westfalen bis zum Jahresende abzuschaffen. Leider haben die Parteien bislang keine Deckungsvorschläge gemacht. Den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen würden dann 270 Mio. Euro fehlen.
In den letzten Jahren wurden mit den Mitteln aus Studienbeiträgen viele sinnvolle Investitionen an den Universitäten getätigt. Beispielsweise längere Bibliotheksöffnungszeiten und zusätzliche Tutorenstellen, die gerade für die betreuungsintensiven Bachelor- Studiengänge enorm wichtig sind. Die Landesvorsitzende fordert daher: „Die SPD muss sich von ihrem unsinnigen Vorschlag verabschieden! Eine Abschaffung der Studienbeiträge ohne eine Refinanzierung durch Landesmittel schadet in erster Linie den Studentinnen und Studenten!“ Küppers weiter: „Ich wünsche der SPD viel Spaß dabei, den Studenten zu erklären, dass ihre Tutorien und Sprachkurse von nun an wegfallen und die Bibliothek nur noch bis 18 Uhr geöffnet hat.“
„Bildungsstreik ist nur heiße Luft“
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10.06.2010
-
- Anne
)
Zu der geringen Beteiligung am gestrigen Bildungsstreik erklärt der Ring Christlich-Demokratischer Studenten Nordrhein-Westfalen:
„Die wieder einmal schwache Beteiligung beim gestrigen Bildungsstreik zeigt, dass die Studenten langsam genug haben von diesem ganzen Theater“, stellt die Landesvorsitzende des RCDS Nordrhein-Westfalen, Anne Küppers, fest. „Eins wird damit klar: die „Bildungsstreiker“, die gerne für sich in Anspruch nehmen, für alle Studentinnen und Studenten zu sprechen, tun dies ganz sicher nicht. Wer es nicht einmal schafft, 1% der Studenten zu mobilisieren, der darf nicht für sich reklamieren, für allen Studenten zu sprechen!“, so Küppers weiter.
Auch schon bei den letzten Demonstrationen wurde mehr als deutlich, dass es den Bildungsstreikern weniger um Ergebnisse, als vielmehr um den Hype, um die mediale Aufmerksamkeit ging. Hörsaalbesetzungen waren ein kollektives Erlebnis, doch dienten sie wohl mehr der Bespaßung der Teilnehmenden. Die Bilanz des Bildungsstreiks muss jedoch ernüchternd ausfallen, denn wirkliche Verbesserungen bei Bachelor und Master sind an den Universitäten bislang nicht spürbar.
Wenn es darum geht, wirkliche Verbesserungen zu erreichen und d.h. sich an der Gremienarbeit der Universitäten zu beteiligen, dann ist dort von den Bildungsstreikern nichts zu sehen. Bezeichnend dafür ist das Verhalten der Bildungsstreik- und SDS-Aktivisten auf dem Bologna-Gipfel.
„Es ist schon ein Armutszeugnis, wenn sich die Bildungsstreiker der konstruktiven Diskussion von Lösungsansätzen völlig entziehen. Wir fordern daher alle Bildungsstreiker auf, die sinnlose Streik-Show endlich zu beenden und die Energie lieber darauf zu verwenden, in den Gremien der Universitäten konstruktive Lösungsvorschläge im Sinne aller Studentinnen und Studenten zu erarbeiten. Die überfrachteten Studien- und Prüfungsordnungen der Bachelor-Studiengänge werden nicht in Brüssel, Berlin oder Düsseldorf beschlossen, sondern in den Gremien unserer Universitäten und hier haben wir Studenten eine Stimme, hier können wir mitwirken und diese Chance müssen wir nutzen!“, fordert die Landesvorsitzende.
RCDS NRW kritisiert Roland Kochs Äußerungen zu Kürzungen im Bildungsbereich
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16.05.2010
-
- Anne
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Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten kritisiert die jüngsten Äußerungen von Hessens Ministerpräsident Roland Koch, der seine Forderungen im Bildungsbereich zu sparen trotz des Machtwortes der Kanzlerin nun gegenüber dem Spiegel erneut bekräftigt hat.
Koch fordert eine Überprüfung der von der Bundesregierung angestoßenen Projekte im Bereich der Kleinkinderbetreuung und möchte die im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Investitionen in Bildung und Forschung aufschieben.
Die Landesvorsitzende des RCDS Nordrhein-Westfalen, Anne Küppers, kritisiert Kochs Äußerungen: „Wer jetzt bei der Bildung spart, der gefährdet die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Es ist unverantwortlich der jungen Generation zusätzlich zum Schuldenberg auch noch miserable Bildung zu hinterlassen!“ Einsparungen im Bildungsbereich wirken sich nicht nur negativ auf den Wohlstand und das Steueraufkommen kommender Generationen aus, sie erfordern auch ein Vielfaches an Mehrausgaben im Sozialbereich, wenn kommende Generationen nicht ausreichen ausgebildet sind, um auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.
Der RCDS Nordrhein-Westfalen bekräftigt, dass das im Koalitionsvertrag festgeschriebene Ziel bis 2015 10% mehr für Bildung und Forschung auszugeben unbedingt erfüllt werden muss und nicht aufgeschoben werden darf. „Die Bundesregierung hat damit einen großen Schritt in die richtige Richtung unternommen und Koch macht nun gleich drei Schritte zurück und setzt die Zukunft der jungen Generation aufs Spiel“, so Küppers.
RCDS NRW kritisiert Instrumentalisierung des Bildungsstreiks
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05.05.2010
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- Anne Küppers
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RCDS NRW kritisiert Instrumentalisierung des Bildungsstreiks für allgemeinpolitische Zwecke und fordert auf, sich stattdessen konstruktiv in den Uni-Gremien zu engagieren
Zu der für Mittwoch geplanten Bildungsstreik-Demo vor dem Düsseldorfer Landtag gibt der RCDS Nordrhein-Westfalen folgende Stellungnahme ab:
Für den RCDS Nordrhein-Westfalen ist klar: Streik nicht – engagier Dich! Nur aktives Handeln und Engagement bringt wirkliche Verbesserung. Deshalb setzt sich der RCDS demokratisch und gewaltlos mit den durchaus vorhandenen Schwächen der Bildungspolitik auseinander. Gerade bei der Verwendung der Studienbeiträge oder der Umsetzung der Bachelor- und Masterstudiengänge ist zweifelsohne dringender Verbesserungsbedarf.
Viel sinnvoller als zu streiken, ist es jedoch, sich an den Hochschulwahlen zu beteiligen und Änderungen durch aktives Engagement in den entsprechenden Gremien durchzusetzen. Demokratie an der Hochschule kann nur funktionieren, wenn wir Studenten uns auch aktiv daran beteiligen. Beispiele dafür gibt es zahlreiche: Über die Verwendung der Studienbeiträge entscheiden beispielsweise die Studienbeitragskommissionen, die zur Hälfte mit Studenten besetzt sind. Die Prüfungsordnungen der Bachelor und Masterstudiengänge werden ebenfalls in den akademischen Gremien beschlossen, nicht in Brüssel, Berlin oder Düsseldorf. Überall dort haben wir Studenten Mitspracherecht und sollten dieses auch nutzen!
Die Themen, die bei der Demo diese Woche im Vordergrund stehen (Mindestlohn, „Weg mit Hartz IV“) entlarven die „Bildungsstreiker“: ihnen geht es am Mittwoch nicht in erster Linie um bessere Bildung, um eine Verbesserung der Studienbedingungen, sie wollen stattdessen mit einem Regierungswechsel am 9. Mai die Bundesregierung stürzen. Die vermeintlichen „Bildungsstreiker“ instrumentalisieren den Bildungsstreik, indem sie Allgemeinpolitik vor studentischen Interessen stellen.
Eine engagierte Studentenvertretung, ob in den Fachschaften, Fakultätsräten oder im AStA, dient wirklich studentischen Interessen. Deshalb appelliert der RCDS an alle Studentinnen und Studenten: „Streikt nicht – engagiert Euch!“
Stellungnahme des RCDS Nordrhein-Westfalen zum Nationalen Stipendienprogramm
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21.04.2010
-
- Anne Küppers
)
Stellungnahme des RCDS Nordrhein-Westfalen zum Nationalen Stipendienprogramm
Der RCDS Nordrhein-Westfalen begrüßt den heute vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zum Nationalen Stipendienprogramm und die ebenfalls beschlossene Erhöhung des BAföG. Besonders erfreut zeigt sich der RCDS NRW darüber, dass mit dem zum Wintersemester 2009/2010 erstmals in Nordrhein-Westfalen erfolgreich gestartete NRW-Stipendienprogramm ein Erfolgsmodell aus Nordrhein-Westfalen nun bundesweit Schlagzeilen macht.
Das Stipendienprogramm sieht vor, dass leistungsstarke und engagierte Studenten künftig mit 300 Euro monatlich gefördert werden sollen. Diese 300 Euro stammen zur Hälfte aus öffentlichen Mitteln (die sich Bund und Länder teilen) und zur anderen Hälfte aus privaten Mitteln (z.B. aus der Wirtschaft). Mittelfristig sollen 8 Prozent der Studenten in Deutschland ein solches Stipendium erhalten, was ca. 160.000 Studenten entspricht.
Mit dem Nationalen Stipendienprogramm hat die Bundesregierung nun endlich wesentliche Akzente gesetzt, um Leistung und Engagement im Studium angemessen zu honorieren, damit unsere Absolventen international konkurrenzfähig bleiben. Die finanzielle Absicherung fördert die Entfaltung individueller Fähigkeiten. Gleichzeitig werden leistungsstarke Studenten durch ein Stipendium zu besseren Leistungen angespornt.
Die – vor allem aus dem linken Lager – zu vernehmende ideologisch motivierte Kritik, dass das für das Stipendiensystem verwendete Geld beim BAföG fehle und das Stipendienprogramm dem BAföG entgegenstehe zeugt von mangelndem hochschulpolitischem Sachverstand. So wird nicht nur, gleichzeitig mit dem geplanten Start des Stipendienprogramms zum Wintersemester 2010/2011 auch das BAföG erhöht, sondern Studenten aus einkommensschwachen Familien profitieren sogar doppelt: mit dem BAföG und einem nicht darauf angerechneten Stipendium. Durch das Stipendienprogramm und die gleichzeitig beschlossene BAföG-Erhöhung wird mehr jungen Menschen, unabhängig vom Einkommen der Eltern, ermöglicht ein Studium aufzunehmen, denn Hemmnisse für die Aufnahme eines Studiums werden abgebaut. Beim Stipendienprogramm kommt hinzu, dass persönliche Umstände, wie der familiäre Hintergrund oder ein Migrationshintergrund bei der Vergabe der Stipendien berücksichtigt werden.
Kritisch sieht der RCDS Nordrhein-Westfalen lediglich, dass Studiengänge, die sich stärker am Nutzen der Wirtschaft orientieren, stärker von der Förderung profitieren werden, als andere Studiengänge. Der RCDS NRW fordert daher, das Stipendiensystem zeitnah nach seiner Einführung zu evaluieren.
Kampfansage von Hannelore Kraft an die Hochschulen schadet Spitzenleistungen in Lehre und Forschung
(
31.03.2010
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- Anne Küppers
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Kampfansage von Hannelore Kraft an die Hochschulen schadet Spitzenleistungen in
Lehre und Forschung
Mit ihrem Ausspruch: "Wir müssen Leinen in der Hand behalten" (WAZ, 25.03.2010) erklärt die Spitzenkandidatin der NRW SPD, Hannelore Kraft, dem Hochschulfreiheitsgesetz den Krieg.
Das von der schwarz-gelben Landesregierung erlassene Hochschulfreiheitsgesetz hat die Hochschulen in NRW von bürokratischen Zwängen befreit. Seit Verabschiedung des Gesetzes genießen die Hochschulen echte Autonomie, denn das Land übt nunmehr nur noch die Rechtsaufsicht nicht aber auch die Fachaufsicht aus. Endlich können die Hochschulen frei über ihre Mittel verfügen und diese nun gezielter und effizienter einsetzen. Das ist ein klares Bekenntnis zu Wettbewerb und Spitzenleistung.
Die Vorsitzende des RCDS NRW, Anne Küppers, kritisiert: „Die Kampfansage von Frau Kraft an die Hochschulen ist rückwärtsgewandt. Leidtragende sind die Lehrenden und die Studentinnen und Studenten. Mit ihrem Ausspruch macht Frau Kraft deutlich, was Sie von Spitzenleistung in Lehre und Forschung hält – leider gar nichts!“
RCDS Nordrhein-Westfalen kritisiert das „Studiengebührenabschaffungsgesetz“
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17.03.2010
-
- Anne Küppers
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RCDS Nordrhein-Westfalen kritisiert das „Studiengebührenabschaffungsgesetz“, denn dieses schadet den Studentinnen und Studenten
Der Ausschuss für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landtags Nordrhein-Westfalen stimmt am Donnerstag (18.03.2010) über einen Gesetzesentwurf der Grünen-Fraktion zur Abschaffung der Studienbeiträge ab.
Der RCDS Nordrhein-Westfalen kritisiert den vorliegenden Gesetzesentwurf der Grünen als nicht zielführend. Nicht nur die vielen Verbesserungen unserer Studienbedingungen machen deutlich, dass die Einführung der Studienbeiträge in Nordrhein-Westfalen der richtige Weg war. Es gibt jedoch immer wieder gravierende Mängel. Diese müssen durchaus ernst genommen werden und die Verantwortung darf nicht bloß auf die Universitäten abgeschoben werden. In den Landesgesetzen müssen Lücken geschlossen werden, so muss beispielsweise die immer wieder beschworene „Geld-zurück-Garantie“ endlich festgeschrieben und die studentische Mitsprache gestärkt werden.
Die Landesvorsitzende des RCDS NRW, Anne Küppers, mahnt: „Die Abschaffung der Studienbeiträge schadet nicht der Landesregierung oder den Hochschulen, sondern in erster Linie den Studentinnen und Studenten. Wie beispielsweise die zusätzlichen Tutorien und Sprachkurse finanziert werden sollen, die mit den Studienbeiträgen geschaffen wurden, diese Antwort bleiben die Grünen uns leider schuldig.“
RCDS Nordrhein-Westfalen wählt neuen Landesvorstand
(
15.03.2010
-
- Anne Küppers
)
RCDS Nordrhein-Westfalen wählt neuen Landesvorstand
Klare Reformen bei Bologna und exzellente Lehre haben Priorität
Auf der Landesdelegiertenversammlung des Ring Christlich-Demokratischer Studenten am vergangenen Wochenende hat der RCDS Nordrhein-Westfalen turnusgemäß einen neuen Landesvorstand gewählt.
Zur Landesvorsitzenden wurde die 22-jährige Politikstudentin Anne Küppers aus Bonn gewählt. Ihr stehen Kevin Rübenstahl (26 Jahre, Student der Rechtswissenschaft aus Hagen) als stellvertretender Landesvorsitzender und Landesschatzmeister sowie Sabrina Oesterwind (22 Jahre, Germanistikstudentin aus Wuppertal) als stellvertretende Landesvorsitzende zur Seite.
„Die größte Herausforderung, vor der unser Hochschulsystem derzeit steht, ist zweifelsohne Bologna,“ erklärt die neue Landesvorsitzende, Anne Küppers, „wir werden uns dafür einsetzen, dass die versprochenen Reformvorhaben endlich aktiv angegangen werden.“ Weiterhin forderte Küppers eine Exzellenzinitiative für die Lehre: „Wir brauchen Universitäten, für die eine exzellente Lehre die gleiche Priorität hat wie exzellente Forschungsergebnisse.“
Das Jahr 2010 mit der bevorstehenden Landtagswahl ist ein entscheidendes Jahr für Nordrhein-Westfalen. Mit seinem Leitantrag „Hochschulpolitik in NRW erfolgreich gestalten – Forderungen an eine neue Landesregierung“ und spannenden Diskussionen mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU NRW, Helmut Stahl MdL, dem designierten Generalsekretär der CDU NRW, Andreas Krautscheid und dem thüringischen Landtagsabgeordneten Mario Voigt, machte der RCDS NRW deutlich, aktiv in den Wahlkampf eingreifen zu wollen.
Aufatmen bei Studenten und Hochschulen
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05.06.2009
-
- Pascal Becker
)
„Investitionen in Bildung und Forschung sind wirkliche Zukunftsinvestitionen in Zeiten der Krise“
Gestern haben Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder die Beschlüsse der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) bestätigt.
Im Rahmen des Hochschulpakts II werden bis 2015 275.000 neue Studienplätze geschaffen, davon rund 90.000 in Nordrhein-Westfalen. Die Kosten von insgesamt 6,4 Milliarden Euro teilen sich Bund und Länder zur Hälfte. Den nordrhein-westfälischen Hochschulen stehen rund 1,8 Milliarden Euro zur Verfügung.
Auch die noch bis 2011 laufende Exzellenzinitiative wird fortgesetzt. Bis 2017 sollen weitere 2,7 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden. Dabei trägt der Bund wieder drei Viertel der Kosten. Wie bei der ersten Exzellenzinitiative werden Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Zukunftskonzepte gefördert.
Als dritter Aspekt wurde im Rahmen des Paktes für Innovation und Forschung eine Etatsteigerung von jährlich fünf Prozent bis 2015 den außeruniversitären Forschungsorganisationen garantiert.
Sowohl die Bundeskanzlerin als auch die Ministerpräsidenten verkaufen diesen Beschluss als einen guten Tag für Studenten, Hochschulen und Forschung. Ohne Frage, die Bestätigung der Beschlüsse der GWK haben zu einem Aufatmen bei Studenten und Hochschulen geführt. Hatte doch Bundesfinanzminister Peer Steinbrück noch vor gut einem Monat versucht, diese Entscheidung auf nach der Bundestagswahl zu verschieben. Nun ist eines der Versprechen des Bildungsgipfels in Dresden erfüllt und die Politik, besonders Bundesbildungsministerin Annette Schavan, hat ihr Gesicht wahren können.
„Diese Investitionen, besonders im Hochschulpakt II sind aus Sicht der Studenten eine Selbstverständlichkeit! Die Kompensation der politisch gewollten doppelten Abiturjahrgänge hätte niemals auf dem Rücken der Studenten erfolgen dürfen. Wer mehr Studenten will, muss auch mehr Geld ausgeben“, stellt Pascal Becker, Landesvorsitzender des RCDS NRW, klar.
Allerdings stehen die Gelder unter Haushaltsvorbehalt. Wieder Peer Steinbrück wehrte sich gegen eine Bindung von zukünftigen Regierungen durch solche Finanzzusagen. Bezeichnend, dass die Ministerpräsidenten festlegen, dass die Gelder nur in voller Höhe ausgezahlt werden, wenn nach der Bundestagswahl keine Steuersenkungen beschlossen werden.
„Für uns Studenten bleibt die Hoffnung, dass sich die Politik in Bund und Ländern – egal wer mit wem regiert – nicht von diesen Zusagen verabschieden wird. Schließlich sind Investitionen in Bildung und Forschung wirkliche Zukunftsinvestitionen in Zeiten der Krise. Es erfordert allerdings Ehrlichkeit: Mehr Geld ausgeben, ob für Bildung oder für abgewrackte Autos, und gleichzeitig Steuersenkungen ankündigen, das funktioniert nicht,“ so Pascal Becker.
Engagier’ dich – Streik nicht!
(
02.06.2009
-
- Pascal Becker
)
Bildungsstreik 2009: RCDS und LHG sind nicht dabei
Vom 15. bis 19. Juni soll ein bundesweiter Bildungsstreik stattfinden. Die Organisatoren wollen auf vermeintliche Missstände des Bildungssystems hinweisen.
Doch wer steckt eigentlich dahinter? Der ‚Bildungsstreik 2009’ wurde hauptsächlich von linksextremen Gruppierungen und pseudo-demokratischen Organisationen initiiert. Die Organisatoren erheben den Anspruch die Interessen der gesamten Schüler- und Studierendenschaften in Deutschland und Nordrhein-Westfalen zu repräsentieren. Der Landesvorsitzende Liberaler Hochschulgruppen NRW, Bodo Schadrack, verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass „in Düsseldorf beispielsweise nur 1 % der Studierenden bei der Vollversammlung zum Bildungsstreik anwesend waren.“
Es finden sich auf der Unterstützerliste des Bildungsstreiks Gruppierungen wie Attac, die Sozialistische Deutsche Arbeiter Jugend, die Sozialistische Alternative, Rote Antifa und das Revolutionär Sozialistische Forum.
„Die Schüler und Studenten, die ernsthaft und konstruktiv an der Verbesserung des Bildungssystems interessiert sind, sollten sich nicht vor den Karren dieser linken und linksextremen Gruppen spannen lassen“, warnt Pascal Becker, Landesvorsitzender des RCDS NRW.
Das bundesweite Streikgremium buhlt mit inhaltslosen und populistischen Forderungen um die Gunst der Schüler und Studenten und bedient sich dabei der Ängste der Lernenden.
Eine der Hauptforderungen ist die „Abschaffung von Bachelor- und Master- Studiengängen in der derzeitigen Form“. Das System ist sicherlich noch nicht ausgereift und sorgt gegenwärtig für ständigen Diskussionsstoff. Allerdings würden mit einer Abschaffung zukunftsweisende Ansätze zerstört. Vielmehr sollte der Entwicklungsprozess stärker vorangebracht und konstruktiv begleitet werden.
Auch sprechen sie die Organisatoren für eine Abschaffung der Studienbeiträge aus. „Wir halten die vernünftige, zweckgebundene und studierendenorientierte Verwendung von Studienbeiträgen für einen angemessenen Weg zur Verbesserung von Studium und Lehre,“ so Bodo Schadrack.
Weiterhin ist es inakzeptabel, dass manche ASten wie z.B. der AStA Düsseldorf mit 5000 Euro oder der AStA Wuppertal mit 2000 Euro Gelder für den ‚Bildungsstreik 2009’ bereitstellen. Dieses Geld ist das Geld aller Studierenden und sollte lieber für mehr Service vor Ort ausgegeben werden! „Die ASten in Bonn und Duisburg-Essen machen es vor: Bildungsstreik 2009 – Wir sind nicht dabei!“, freut sich Pascal Becker.
RCDS stellt AStA-Vorsitz an der Uni Bonn
(
16.04.2009
-
- Pascal Becker
)
RCDS stellt AStA-Vorsitz an der Uni Bonn
Bürgerliche Mehrheiten sind möglich – nicht nur an Hochschulen
Nach über 25 Jahren stellt der RCDS an der Universität Bonn mit Wolfgang Schoop wieder den AStA-Vorsitzenden. Die Koalition aus RCDS, ULF (Unabhängige Liste der Fachschaften) und Re(h)-Partei verfügt mit 30 der 51 Sitze über eine komfortable Mehrheit.
Möglich wurde diese bürgerliche Mehrheit durch das beste Ergebnis des RCDS Bonn in seiner 60-jährigen Geschichte bei den Studentenparlamentswahlen im Januar. Der RCDS erhielt 37,3 Prozent der Stimmen und stellt alleine 19 Sitze im Bonner Studentenparlament.
„Der RCDS Bonn hat bewiesen: Es sind bürgerliche Mehrheiten an den Hochschulen möglich. Es ist kein Naturgesetz, dass linke und linksradikale Gruppierungen die ASten als ihre politische Spielwiese missbrauchen“, gratuliert Pascal Becker, Landesvorsitzender des RCDS NRW, selbst Mitglied des RCDS Bonn und studentischer Senator der Universität Bonn.
„Ich wünsche Wolfgang Schoop und allen Verantwortlichen im neuen bürgerlichen AStA für Ihre Arbeit stets ein glückliches Händchen, Durchhaltevermögen und Fortune sowie Gottes Segen.“
Der RCDS Bonn stellt neben dem AStA-Vorsitzenden und dem stellvertretenden Vorsitzenden David Heiser auch die Referentin für Hochschulpolitik Anne Küppers, den Service-Referenten Simon Schall, die Öffentlichkeitsreferentin Lena Diesing, die Gleichstellungsreferentin Friederike Baudisch und den Kulturreferenten Sakis Wadenpohl.
„Der RCDS Bonn wird mit dieser erstklassigen Besetzung zeigen, dass ein Bonner AStA auch erstklassige Arbeit für die Studentinnen und Studenten leisten kann“, freut sich Pascal Becker.
Wolfgang Schoop, neuer Bonner AStA-Vorsitzender, betont: „Wir werden uns für die Interessen aller Studentinnen und Studenten einsetzen. Wir werden uns nicht mit uns selbst beschäftigen, sondern den AStA endlich wieder zu einem zuverlässigen Ansprechpartner für die Studenten machen. Wir werden die Hochschulpolitik wieder in die Mitte der Studenten tragen.“
Zu den Gratulanten zählen auch der Bonner Bundestagsabgeordnete Dr. Stephan Eisel, der selbst RCDS -Bundesvorsitzender und Mitglied des Bonner Studentenparlamentes war, und der Oberbürgermeisterkandidat der Bonner CDU Christian Dürig, einst Gruppenvorsitzender des RCDS Bonn.
RCDS NRW begrüßt neues Stipendiensystem
(
01.04.2009
-
- Pascal Becker
)
RCDS NRW begrüßt neues Stipendiensystem
Unverständnis für Blockadehaltung der SPD
Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten Nordrhein-Westfalen begrüßt das gestern von Innovationsminister Pinkwart vorgestellte neue Stipendiensystem. Schon ab dem kommenden Wintersemester können 1200 begabte Studentinnen und Studenten mit 300 Euro monatlich gefördert werden. Die Finanzierung der Stipendien teilen sich Land und Wirtschaft jeweils zur Hälfte.
Über diesen Ausbau des Stipendiensystems freut sich Pascal Becker, Landesvorsitzender des RCDS NRW. „Ein solches zusätzliches leistungsorientiertes und einkommensunabhängiges Stipendium zusätzlich zum Bafög, das auf sozialen Kriterien basiert, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Selbstverständlich nur ein erster Schritt, den es auszubauen gilt.“ Nun sind die Hochschulen gefragt, die entsprechenden Mittel aus der Wirtschaft zu werben. Eine hierbei erfolgreiche Hochschule wird für die besten Studentinnen und Studenten attraktiv. „Die Hochschulen sind gut beraten, aktiv und engagiert die Kooperation mit der Wirtschaft zu suchen.“
Unverständlich bleibt die rein ideologisch motivierte Blockadehaltung der SPD in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) der Bundesländer, die ein solches Stipendiensystem bundesweit ermöglicht hätte. Aber auch in Nordrhein-Westfalen ätzt die SPD gegen das nun leider nur in NRW kommende Stipendium. So behauptet der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Marc Jan Eumann, das Stipendium werde auf das Bafög angerechnet. „Eine solche Aussage zeugt von einer peinlichen Unwissenheit eines selbsternannten Hochschulexperten oder ist einfach eine dreiste Wahlkampflüge!“ so bewertet Becker diese nachweislich falsche Aussage. „Mit dieser Entscheidung gegen Stipendien und der geplanten Zerschlagung von Gymnasien, Realschulen und Hauptschulen beweist die SPD ihre unvorstellbare Begabungsfeindlichkeit.“
RCDS NRW wählt neuen Landesvorstand
(
15.03.2009
-
- Cornelia M. Eichert
)
Reform der (zwangs-) verfassten Studentenschaft hat Priorität
Am vergangenen Wochenende hat der Landesverband Nordrhein-Westfalen des Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS NRW) einen neuen Landesvorstand gewählt.
Zum neuen Landesvorsitzenden wurde Pascal Becker (23 Jahre, Medizinstudent aus Bonn) gewählt.
Neuer stellvertretender Landesvorsitzender und Landesschatzmeister ist Kevin Rübenstahl (25 Jahre, Student der Wirtschaftswissenschaft aus Bochum).
Des weiteren wurde Corinna Schnorbus (21 Jahre, Jura-Studentin aus Münster) zur stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt.
„Inhaltlicher Schwerpunkt unserer Arbeit wird die Reform der (zwangs-) verfassten Studentenschaft sein“, erklärt der neue Landesvorsitzende Pascal Becker. „Nach den zahlreichen Reformen des Hochschulwesens in der aktuellen Legislaturperiode steht nun die Neuorganisation der Studentenvertretung auf der Agenda.“
„Der RCDS ist in NRW nicht nur inhaltlich, sondern auch personell stark aufgestellt!“, freut sich Pascal Becker nach der Landesdelegiertenversammlung. „Die Diskussionen mit Innovationsminister Prof. Dr. Pinkwart, Helmut Stahl MdL, Staatssekretär Winands und Elmar Brok MdEP am Wochenende haben gezeigt, dass der RCDS die hochschulpolitische Interessensvertretung für die Studentinnen und Studenten an den nordrhein-westfälischen Hochschulen ist. Und die ersten Wahlergebnisse in diesem Superwahljahr an den Hochschulen beweisen, dass die Studentinnen und Studenten das Engagement des RCDS schätzen und honorieren. Wie lassen sich sonst z.B. 37, 3 Prozent für den RCDS in Bonn erklären?“
Eichert kritisiert falschen Fokus auf Quoten
(
12.03.2009
-
- Cornelia M. Eichert
)
63. Landesdelegiertenversammlung des RCDS Nordrhein-Westfalen
Am 14./15. März 2009 wird die 63. Landesdelegiertenversammlung des Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) in Nordrhein-Westfalen in Königswinter stattfinden. Anlässlich dessen fordert die Landesvorsitzende des RCDS und Mitglied im Landesvorstand der CDU, Cornelia Eichert, eine stärkere Vernetzung zwischen der Sekundarstufe 2 und den Hochschulen.
„Ziel muss es sein, dass Schüler nach ihrem Schulabschluss bestens informiert über die Möglichkeiten eines Studiums sind. Zu viele gut qualifizierte Schüler fangen aufgrund mangelnder Information kein oder ein falsches Studium an. Im internationalen Vergleich ist die Studienabbrecherquote mit rund 21% erschreckend hoch. Überall wird von der Quote gesprochen, wie hoch der Anteil eines Jahrganges sein soll, der eine Hochschulausbildung anfängt. Dies ist falsch, nicht die Anfängerquote zählt, sondern die Absolventen- und Abbrecherquote! Daher brauchen wir eine stärkere Vernetzung und Betreuung schon vor dem Studienbeginn!“
Daher fordert Cornelia Eichert die Information von Schülern, insbesondere die von Abiturienten, gezielt zu stärken, um so die hohen Abbrecherquoten zu bekämpfen. Eichert: „Es kann nicht sein, dass an Gymnasien Betriebspraktika stattfinden, aber den Schülern kaum Informationen über die Studienmöglichkeiten gegeben werden. Daher fordern wir die bessere Vernetzung zwischen den einzelnen Bildungseinrichtungen, um auch dem Gedanken des lebenslangen Lernens gerecht zu werden und nicht von einer Schule zur nächsten Schule oder Hochschule durchgereicht zu werden.“
Neben dem nordrhein-westfälischen Wissenschaftsminister, Prof. Dr. Andreas Pinkwart und dem Fraktionsvorsitzenden der CDU im Landtag, Helmut Stahl MdL, besucht auch der Spitzenkandidat der CDU NRW für die Europawahl, Elmar Brok MdL, die Landesdelegiertenversammlung des RCDS.
„Wir freuen uns, dass Wissenschaftsminister Prof. Pinkwart uns besucht und mit uns über bessere Studienbedingungen in NRW diskutieren wird.“
Todesstoß für fzs nach Bonner Austritt?
(
03.02.2009
-
- Cornelia M. Eichert
)
Eichert gratuliert RCDS Bonn
Nach der gewonnenen Studentenparlamentswahl von voriger Woche hat der RCDS Bonn sein erstes Wahlversprechen wahrgemacht und den Austritt aus dem freien zusammenschluss der studentInnenschaften (fzs) durchgesetzt.
Der fzs ist laut Selbstdarstellung Dachverband aller Studentenschaften in Deutschland. Gemessen an der Hochschulgröße bezahlen die Studentenschaften einen Mitgliedsbeitrag und sollen dafür bundesweit vertreten werden, da ein gesetzlich normiertes einheitliches Sprachrohr fehlt.
Seit langem steht die Vereinigung, die nur wenigen Studenten bekannt ist, in der Kritik, lediglich ein linker und vor allem teurer Richtungsverband für wenige Parteikarrieristen zu sein. Mehrere Austritte von großen Studentenschaften, wie etwa Münster und Aachen, haben den kaum noch wahrgenommenen Verband weiter geschwächt.
Die Studentenschaft der Universität Bonn kann sich nun darüber freuen, dass die 20.000€, die bisher an den fzs gezahlt wurden, nun in die den Studenten auch unmittelbar nutzbringende Fachschaftsarbeit gesteckt werden. Glückwünsche zum Austritt aus dem umstrittenen Dachverband sendet die Landesvorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten in Nordrhein-Westfalen und Mitglied des Landesvorstands der CDU NRW, Cornelia Eichert: „Nach dem Austritt einer weiteren mitgliederstarken Universität sollte nun mittlerweile jedem klar geworden sein, dass der fzs die Studenten an den Hochschulen Deutschlands nicht mehr vertritt. Ich freue mich, dass der RCDS Bonn nach seinem grandiosen Wahlsieg seinen Worten Taten folgen lässt und dem fzs ein Ende macht!“
[05.01] Mehr Kohle für Bildung! Konjunkturprogramm für Unis!
(
05.01.2009
-
- Cornelia M. Eichert
)
Große Koalition muss sich zur Bildungsrepublik bekennen
Zur heutigen Koalitionsrunde in Berlin erklärt Cornelia Eichert, Landesvorsitzende des RCDS Nordrhein-Westfalen und Mitglied des CDU-Landesvorstandes, dass im Rahmen des zweiten Konjunkturprogrammes ein Förderprogramm für Hochschulen aufgelegt werden muss: „Investitionen in die Bildung sind nachhaltige Investitionen in die Wirtschaft.
Nicht nur durch den Ausbau oder die Renovierung von Hochschulen wird die Wirtschaft kurzfristig gefördert, sondern langfristig durch hochqualifizierte Arbeitskräfte und Forscher. Vor allem vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels der die deutsche Wirtschaft bedroht, müssen die Hochschulen gefördert werden!
Wir brauchen kein Konjunkturprogramm, das sich auf den Ausbau von weltweit beneideten Autobahnen beschränkt. Dafür haben wir im internationalen Vergleich schlechteste Betreuungsverhältnisse und derart marode Universitäten, dass schon Vorlesungen in Kinosäle verlegt werden mussten, wie es unlängst in Wuppertal geschehen ist.“
In Deutschland betrugen die Bildungsausgaben der öffentlichen Hand im Jahr 2006 nur 4,5 % des Bruttoinlandsproduktes und waren somit deutlich unter dem EU-Durchschnitt von über 5%. Der RCDS Nordrhein-Westfalen fordert daher die Große Koalition auf, beim Konjunkturpaket endlich die Weichen für die Bildung zu stellen. Nicht nur der Bund, sondern auch die Länder müssen bei den Ausgaben beteiligt werden.
Eichert: Gereon Breuer muss zurücktreten
(
11.12.2008
-
- Cornelia M. Eichert
)
Mit Entsetzen nimmt die Landesvorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Nordrhein-Westfalen, Cornelia Eichert, das Verhalten des Siegener RCDS Vorsitzenden Gereon Breuer zur Kenntnis. Breuer soll laut einer Presserklärung zur rechtsextremen Organisation PRO-NRW gewechselt sein.
Dazu Cornelia Eichert: „Ein solcher Schritt ist unentschuldbar und es kann nur eine Konsequenz geben: Gereon Breuer hat sofort von seinem Amt zurück- und aus RCDS und der gesamten Union auszutreten! Für Menschen, die sich von diesen Rattenfängern angezogen fühlen und die offensichtlich jenseits des demokratischen Spektrums agieren wollen ist bei uns kein Platz.“
Mehr Studienanfänger in NRW
(
13.10.2008
-
- Cornelia M. Eichert
)
Zum Wintersemester 2008/09 haben sich erneut mehr neue Studenten eingeschrieben als im Vorjahr. Damit steigen die Studienanfängerzahlen in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zum vorigen Wintersemester um rund 5100 Studienanfänger oder 7,7 Prozent. Über 70000 junge Leute beginnen in diesen Tagen ihr Studium.
„Solch eine Steigerung der Anfängerzahlen ist großartig“, freut sich die Landesvorsitzende des Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS NRW), Cornelia Eichert mit Blick auf die heute vom Innovationsministerium veröffentlichten Zahlen. „Wie schon in den vergangenen Semestern zu beobachten war, haben wir in NRW ein sozial gerechtes Studienbeitragssystem und niemand wird vom Studium abgehalten“, so Eichert. „Die Aussagen, dass nur noch Kinder reicher Eltern ein Studium anfangen könnten, waren nichts als Panikmache.“
„Auch zeigt dies die Lust auf ein Studium bei jungen Leuten. Ich hoffe, dass sich alle Studenten schnell an der Hochschule zurechtfinden und erfolgreich studieren,“ wünscht die Landesvorsitzende des RCDS NRW allen Erstis einen guten Start.
Innovationsministerium setzt langjährige Forderung des RCDS nach Umwandlung der ZVS um.
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09.09.2008
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- Cornelia M. Eichert
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Wie der Ring Christlich-Demokratischer Studenten schon seit langem forderte, wird nun die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen in eine Serviceagentur für Hochschulen und Studienbewerber umgewandelt.
Der entsprechende Gesetzesentwurf wurde am 12. August vom nordrhein-westfälischen Landeskabinett beschlossen, zusammen mit dem von Bund und Ländern unterzeichnete Staatsvertrag wird der Gesetzesentwurf nun in den Landtag eingebracht. Das Inkrafttreten wird für November erwartet.
„Endlich wird die Modernisierung des Hochschulzuganges vorgenommen“, freut sich die Vorsitzende des RCDS NRW,
Cornelia Eichert. „In der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme mit der Studienplatzvergabe, so dass Bewerber und Universitäten keine Planungssicherheit hatten. Dies wird nun endlich angegangen und verbessert.“
Nach Aussage von Innovationsministers Prof. Pinkwart soll die Servicestelle künftig die Hochschulen bei den örtlichen Zulassungsverfahren unterstützen und Studienbewerbern freie Studienplätze vermitteln. Auf diese Weise sollen Mehrfachbewerbungen unnötig, Mehrfachzulassungen vermieden und alle Studienplätze deutlich vor Vorlesungsbeginn besetzt sein.
Die neue Servicestelle soll die Rechtsform einer Stiftung haben und bereits zum Wintersemester 2009/10 ihre Arbeit aufnehmen.
Der RCDS hatte bereits 2006 auf seiner Bundesdelegiertenversammlung das Positionspapier "Für eine
Reform des Hochschulzugangs“ beschlossen, in welchem er die Umwandlung der ZVS in eine Dienstleistungsbehörde forderte.
RCDS NRW unterstützt das CDU-Landtagsfraktions-Praktikantenprogramm
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01.09.2008
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- Cornelia M. Eichert
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Düsseldorf. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten Nordrhein-Westfalen begrüßt das neue Praktikantenprogramm der CDU-Landtagsfraktion.
Das Programm, das in diesem Jahr angelaufen ist, bietet unter anderem Studentinnen und Studenten aus NRW die Möglichkeit, bei einem Praktikum im Landtag Erfahrungen zu sammeln, sich fort zu bilden und die politische Arbeit von Fraktion und Abgeordneten hautnah mit zu erleben. Darüber hinaus werden die Praktikanten zu regelmäßigen Treffen mit hochrangigen CDU-Landespolitikern eingeladen.
Im Gespräch mit dem Düsseldorfer Landtagsabgeordneten Olaf Lehne, dem Initiator und Koordinator des Praktikantenprogramms, wurden verschiedene Schwerpunkte erörtert und die Bedeutung studienbegleitender Praxiserfahrungen für junge Menschen hervorgehoben. Der RCDS Landesvorstand sagte zu, die Koordination zwischen der studentischen Seite und den Organisatoren im Landtag zu begleiten und Kommunikation zu fördern. Lehne dankte dem RCDS Landesverband für die Unterstützung und freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit.
Weitere Informationen zum Praktikantenprogramm unter www.olaf-lehne.de oder unter www.cdu-nrw-fraktion.de.
RCDS NRW verlangt massiven Ausbau des Stipendiensystems
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11.08.2008
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- Cornelia M. Eichert
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Der RCDS in Nordrhein-Westfalen fordert mehr Chancengerechtigkeit und Leistungsförderung für Studenten.
Der RCDS in Nordrhein-Westfalen fordert mehr Chancengerechtigkeit und Leistungsförderung für Studenten. Derzeit kommen in Deutschland lediglich 2% der Studenten in den Genuss einer finanziellen Förderung – zu wenig um Spitzentalente zu unterstützen. Durch eine leistungsbezogene Stipendienvergabe sollen mehr Studenten unabhängig von der Herkunft gefördert werden.
Der RCDS NRW verlangt, den Anteil der Stipendiaten in den nächsten Jahren auf ein Fünftel aller Hochschüler zu steigern. Um den Standort Deutschland international konkurrenzfähig zu halten, ist dieser Schritt dringend notwendig.
„Die Förderung junger Leistungsträger ist nicht nur Sache des Staates, sondern der gesamten Gesellschaft, die hiervon profitiert. Daher ist neben dem Staat vor allem die Wirtschaft in Deutschland gefordert, in Bildung zu investieren. Es muss ein verstärkter Anreiz geschaffen werden, damit deutsche Spitzenstudenten hier bleiben und ausländische Leistungsträger zu uns kommen und bei uns bleiben“, fordert die Landesvorsitzende des RCDS NRW, Cornelia Eichert. In Zeiten immer höherer Belastungen für Studenten soll diese Maßnahme die Leistungen junger, begabter Menschen prämieren und diese unterstützen.
„Durch die ausschließliche Vergabe nach Leistungsprinzipien soll dieses System allen Studenten offen stehen und somit die Chancengleichheit erhöhen. Dabei ist das System möglichst dezentral und unbürokratisch auszugestalten“ wird von der Landesvorsitzenden weiterhin gefordert.
Auch nach dem Willen des Ministers für Innovation in Nordrhein-Westfalen, Prof. Pinkwart soll ein unbürokratisches, dezentrales Stipendiensystem entstehen in dem Hochschulen selbst Fördermittel aus der Wirtschaft einwerben, die mit zusätzlichen Mitteln des Staates aufgestockt werden sollen.
„Der Innovationsminister NRWs, Prof. Pinkwart, der ebenfalls den massiven Ausbau des Stipendiensystems in Deutschland gefordert hat, ist auf dem richtigen Weg“, lobt die Landesvorsitzende des RCDS NRW, Cornelia Eichert, den Minister.
Herber Schlag für den „freien zusammenschluss von studentInnenschaften“ (fzs)
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26.06.2008
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- Cornelia M. Eichert
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Universität Münster als größter Nettozahler auf Vorschlag des RCDS aus dem umstrittenen Dachverband ausgestiegen
Das Studentenparlament der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hat auf seiner gestrigen Sitzung den Austritt aus dem selbsternannten Dachverband der Studentenschaften deutscher Hochschulen beschlossen.
Der fzs ist ein freiwilliger Zusammenschluss, dem die Studentenschaften deutscher Hochschulen beitreten können. Sie bezahlen einen Mitgliedsbeitrag gemessen an der Hochschulgröße und sollen dafür bundesweit vertreten werden, da ein gesetzlich normiertes bundeseinheitliches Sprachrohr fehlt.
Dies ist für den fzs ein empfindlicher Schlag, da die Universität Münster mit rund 40.000 Studenten einen beachtlichen Anteil an dem Verbund darstellt. Bereits seit längerem treten reihenweise Mitgliederuniversitäten aus dem fzs aus.
„Dies ist ein großer Erfolg für die Münsteraner Studentenschaft, aber auch für den RCDS Münster als Initiator des Austritts. Wir sind mit 30.000 € der wahrscheinlich größte Nettozahler des Verbandes gewesen und freuen sehr über unseren Erfolg, “ so RCDS-Gruppenvorsitzender Stefan Roth.
Glückwünsche zum Austritt aus dem umstrittenen Dachverband sendet auch der Landesvorstand des RCDS NRW an die Münsteraner Uni:
"Dem Beispiel müssen weitere Studentenschaften folgen und so dem undurchschaubaren Durcheinander beim fzs ein Ende setzen. Seit Jahren werden über die Beitragszahlungen vor allem nordrhein-westfälischer Studentinnen und Studenten linke Organisationen auch in Bayern und Baden-Württemberg querfinanziert. Das kann niemals im Interesse dieser Studentinnen und Studenten liegen. Ein Dachverband, der die studentischen Interessen auf Bundesebene bündeln soll, sieht anders aus," resümiert die Landesvorsitzende Cornelia Eichert.
RCDS stellt AstA-Vorsitz an der FernUni!
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01.04.2008
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- Cornelia M. Eichert
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RCDS NRW gratuliert Frank Spiekermann zur Wahl zum AStA-Vorsitzenden
„Wir wünschen dem neuen AStA-Vorsitzenden Frank Spiekermann und dem RCDS an der FernUni Hagen alles Gute und viel Erfolg!“, freut sich die Landesvorsitzende des Ring Christlich-Demokratischer Studenten in Nordrhein-Westfalen, Cornelia Eichert, anlässlich der Wahl von Spiekermann durch das Hagener Studentenparlament (SP).
Im April 2007 wurde der AStA für die Legislaturperiode 2007-2009 vom SP gewählt. Der RCDS mit 4 Sitzen bildet die Koalition zusammen mit der Gruppe sozialdemokratisch orientierter Fernstudierender (GsF) und der Liste aktiver Studierender (LaS).
Die Neuwahl des AStA-Vorsitzenden war nötig geworden, weil der bisherige Vorsitzende der GsF seinen Rücktritt erklärte. Für den RCDS sind im AStA nun Frank Spiekermann als Vorsitzender und Thomas Walter als stellv. Vorsitzender.
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