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24.07.2010
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- Helge Staff
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Nach der fast vierstündigen konstituierenden Sitzung des neu gewählten Studierendenrats der Universität Bremen steht nun die Zusammensetzung des AStA fest. Mit der Mehrheit der Stimmen von AfA/CG und des RCDS wurde ein rot-grüner AStA gewählt und damit hoffentlich das Ende der chaotischen Arbeit im Allgemeinen Studierenden Ausschuss eingeläutet.
Eine AStA-Beteiligung des RCDS wurde durch AfA aus ideologischen Gründen konsequent abgelehnt, um dennoch einen neuen Anfang auf der AStA-Etage im Sinne der breiten Mehrheit der Studierendenschaft zu ermöglichen, sondierten wir in mehreren Gesprächen mit den Vertretern von AfA und CG die Bedingungen für einen vom RCDS tolerierten Minderheits-AStA.
Erfreulicherweise fanden alle unsere Punkte, für die wir uns im Wahlkampf eingesetzt haben, Eingang in die rot-grüne Agenda. Zu erwähnen ist dabei die längst überfällige Einführung der Campus-Card, die Etablierung eines Stugen-Referates, sowie die Positionierung von AfA und CG gegen Sachbeschädigungen und Behinderungen von Lehrveranstaltungen im Rahmen von Bildungsstreiks. Für die Verwirklichung des RCDS-Gedankens der Uni 2.0 soll nunmehr ein studentischer Co-Referent eingestellt werden, der den Ausbau der Online-Services vorantreibt.
Unter diesen Bedingungen war für uns die Tolerierung des neuen rot-grünen AStA möglich. Die beiden Vertreter des RCDS Bremen im SR werden nun die Arbeit von AfA/CG kritisch begleiten und mit den vernünftigen und demokratischen Kräften im SR die Hochschulpolitik an der Uni Bremen aktiv und sachorientiert mitgestalten.
Ferner wurde in der konstituierenden Sitzung unser Stellvertretender Landesvorsitzender Moritz Ewert ins Präsidium des SR gewählt. Vertreter der linken Listen des ehemaligen AStA scheuten bei dieser demokratischen Wahl nicht vor impliziten Nazi-Vergleichen und anderen Beleidigungen zurück. Die Beschimpfungen dieser Personen, die wir als Christdemokraten schon im Wahlkampf mehrfach zu ertragen hatten, zeigen einmal mehr, wie wichtig es ist den links-radikalen Listen des abgewählten AStA jeglichen Zugang zu Einflussmöglichkeiten und zu den Finanzmitteln der Studierendenschaft zu verwehren.