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Bayern e.V. (05.02.2012) Hochschulen sollen Promotionsordnungen ändern - Konsequenz aus der Affäre Guttenberg - Bei Abgabe der Doktorarbeit soll eidesstattliche Erklärung fällig sein
Bayern e.V. (27.01.2012) RCDS pocht auf wirksame Qualitätskontrolle an Hochschulen
Rheinland-Pfalz (17.01.2012) Studiengebühren einmal anders
Baden-Württemberg (15.01.2012) RCDS und Schüler Union BW: Informationsmöglichkeiten zur Studienfinanzierung an Schulen erweitern
Baden-Württemberg (08.12.2011) RCDS Baden-Württemberg kritisiert Abschaffung der Studiengebühren
Bayern e.V. (25.11.2011) RCDS gründet neue Gruppe an der Hochschule Kempten
Bayern e.V. (21.11.2011) CSU-Studenten kritisieren Bildungsstreik
Baden-Württemberg (17.11.2011) Bildungsstreik nur noch Selbstbespaßung linker Hobby-Aktivisten
Niedersachsen (11.10.2011) Beendet die ideologischen Grabenkämpfe!
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Ferreau: „Verweigerer schaden ihren Studenten!“
RCDS fordert alle Hochschulen zur Beteiligung am Deutschland-Stipendium auf

Berlin, 31. Januar 2012 - Zum ersten Geburtstag des Deutschlandstipendiums am 01. Februar fordert der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) alle Hochschulen auf, sich an der Vergabe der Stipendien zu beteiligen und dafür private Geldgeber zu werben. Nach Angaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beteiligen sich bislang etwa drei Viertel der Hochschulen an dem Stipendienprogramm.

„Warum verweigert sich immer noch ein Viertel der Hochschulen dem Deutschlandstipendium?“ fragt der RCDS-Bundesvorsitzende Frederik Ferreau. Unter diesen Hochschulen sind etwa die Universität Hamburg und die TU Hamburg-Harburg. „Sie schaden ihren jetzigen Studenten und sind unattraktiv bei künftigen Studienbewerbern. Die Mehrzahl der Hochschulen beweist, dass es funktioniert: Selbst in einer strukturschwachen Region wie dem Saarland wurde die Höchstförderquote von 0,45 % der Studenten ausgeschöpft. Vor diesem Hintergrund gibt es weder administrative noch wirtschaftliche Gründe, sich dem Deutschlandstipendium zu verweigern. Es drängt sich vielmehr der Verdacht auf, dass manche Hochschulleiter ihre leistungsfeindlichen Ideologien auf Kosten ihrer Studenten ausleben.“

Der RCDS sieht das Deutschlandstipendium auf einem guten Weg – trotz Verfehlung der angestrebten Zielmarke von 10.000 Stipendien im ersten Jahr: „Es ist doch normal, dass ein so ambitioniertes Projekt wie das Deutschlandstipendium erst einmal ins Rollen kommen muss. Eine neue Stipendienkultur lässt sich nun einmal nicht per Gesetz verordnen. Wer aber nicht rechtzeitig auf den Zug aufspringt, wird bald zu Fuß in die Zukunft gehen müssen“, so Ferreau.

( 31.01.2012 -  RCDS Bundesvorstand )


RCDS trifft Politiknachwuchs aus Kasachstan
Großes Interesse an den verschiedenen Modellen der studentischen Selbstverwaltung

Berlin, 26. Januar 2012 - Im Rahmen ihres einwöchigen Informationsbesuchs in Deutschland trafen 14 Nachwuchspolitiker und junge Journalisten aus Kasachstan auch den Bundesvorstand des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) in Berlin.

Im Mittelpunkt des Meinungsaustauschs stand die Bereitschaft zu politischer Beteiligung der Jugend in beiden Ländern. Besonderes Interesse zeigten die Gäste aus Kasachstan am deutschen Modell der studentischen Selbstverwaltung mit dem Studentenparlament als höchstem Organ und der Möglichkeit der eigenverantwortlichen Verwendung von studentischen Geldern. Im Gegensatz dazu sei das kasachische Selbstverwaltungssystem weniger politisch ausgeprägt. Gelder für studentisches Engagement könnten nicht eigenständig erhoben werden, sondern seien abhängig von der Bewilligung der Hochschulleitung.

„Ebenso wie in Deutschland ist aber auch die kasachische Jugend überwiegend apolitisch eingestellt“, sagte der RCDS-Bundesvorsitzende Frederik Ferreau im Anschluss an das eineinhalb stündige Gespräch. „Bei ihrem Engagement für mehr politische Beteiligung der Jugend in ihrem Land wollen wir unsere kasachischen Gäste daher auch in Zukunft unterstützen.“

( 26.01.2012 -  RCDS Bundesvorstand )


Ferreau: „Ohne privates Geld funktioniert Hochschule nicht mehr!“
RCDS will Studenten an der Hochschulfinanzierung beteiligen

Berlin, 25. Januar 2012 - Zum heutigen Fachgespräch „Studiengebühren und ihre Auswirkungen auf die Studienbereitschaft“ im Bildungsausschuss des Bundestags erklärt der Bundesvorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), Frederik Ferreau:

„Die Debatte um Studienbeiträge gleicht in Deutschland immer noch einem ideologischen Grabenkampf und muss endlich vom Kopf auf die Füße gestellt werden: Die entscheidende Frage lautet nicht, ob wir für Studienbeiträge sind oder nicht, sondern welche Studienbedingungen wir uns wünschen.

Wer aber bessere Betreuungsrelation oder bessere Studienberatung fordert, muss im nächsten Schritt auch sagen, wo das zusätzliche Geld herkommen soll. Der Ruf nach dem Staat ist angesichts von Rekordverschuldung und Schuldenbremsen ungerecht gegenüber allen Nichtakademikern: Kein anderer Ausbildungsgang wird derzeit in Deutschland so stark privilegiert wie das Studium. So wie der Handwerkermeister seine Meisterausbildung selbst bezahlt, sollte auch der Student sein Studium mitfinanzieren.
Und selbst wenn der Staat zusätzliche Mittel im Bildungsbereich locker machen könnte, müsste dieses Geld in frühkindliche Bildung und in Schulen investiert werden, um am Anfang der Bildungskette soziale Selektion zu vermeiden. An deren Ende aber, an den Hochschulen, brauchen wir mehr privates Geld. Hier hat Deutschland im internationalen Vergleich noch großen Nachholbedarf.

Das Fachgespräch hat deutlich gezeigt, dass Studienbeiträge ein gangbarer Weg sind, um mehr privates Geld an die Hochschulen zu lenken. Eine abschreckende Wirkung von den Beiträgen ist wissenschaftlich nicht nachweisbar. Das belegt die neueste Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB). Einer ihrer Autoren ist selbst ein bekennender Kritiker von Studienbeiträgen, was die Objektivität der Studie unterstreicht. Das wissen offenbar auch die Kritiker von Studienbeiträgen, die im Bildungsausschuss lieber mit Einzelbeispielen aus ihrer ‚Lebenserfahrung‘ auffielen, statt sich wissenschaftlich mit den Ergebnissen des WZB auseinander zu setzen. Die Debatte um eine angemessene Beteiligung der Studenten an den Hochschulen muss aber endlich ohne ideologische Scheuklappen geführt werden.“

( 25.01.2012 -  RCDS Bundesvorstand )


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